Bus 31

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Trailer Bus 31

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Film-Essay «Bus 31 – I’m not a Racist»

Im Juni 2011 filmte ein kleines Team unter der Leitung der Zürcher Schauspielerin und Film-Künstlerin Alexandra Prusa während drei Tagen Menschen auf der Bus-Linie 31 in Zürich, welche vom Fuss des Nobelquartiers Zürichberg durch den multikulturellen Kreis 4 bis in den Gewerbe- und Industrie-Vorort Schlieren führt. Fahrgäste aus rund 90 der 160 in Zürich ansässigen Nationalitäten und Kulturen stellten sich dabei vor und sagten einen Satz in die Kamera: «Ich bin keine Rassistin / ich bin kein Rassist» – immer in ihrer jeweiligen Muttersprache.

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Alexandra Prusa zu ihrem Projekt: «Wir sind heute 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Die meisten von uns wohnen im stetig wachsenden ‚Global Village’, wo die Wege zwischen Behausung, Arbeits- und Konsum-Stätten immer länger werden. Kollektive Verkehrsmittel sind Konzentrate und Spiegel der lokalen Demographie – ich habe deshalb den Bus als idealen Mikrokosmos und Schauplatz für mein neues Projekt gewählt. Dies auch weil die Ströme der globalen Migration ständig wachsen, so dass immer mehr ethnisch und kulturell unterschiedliche Menschen genau dort aufeinander treffen».

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Wir möchten nach Möglichkeit alle keine Rassisten sein.

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«Natürlich weiss ich, dass niemand gegen Gefühle gefeit ist, die mit Ablehnung des Fremden zu tun haben – Sprache, Verhalten, Hautfarbe, Gerüche anderer sind oft Reize, die nicht nur unsere Zustimmung finden, besonders wenn davon scheinbare oder scheinbar wahre Bedrohung ausgeht. Und es liegt mir auch nicht daran, mit meinem Projekt zu behaupten, dass es hier oder irgendwo auf der Welt keinen Rassismus gibt.
Mit dem einfachen Satz: «Ich bin keine Rassistin/ich bin kein Rassist» wird daher mehr der Wunsch, das Ziel des eigenen Verhaltens ausgesprochen; nämlich über das Andersartige nachzudenken, sich damit auseinanderzusetzen und Respekt dafür aufzubringen. Und wohlverstanden – dieser Wunsch richtet sich hier nicht nur an Schweizerinnen und Schweizer!»

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Ihr Projekt «Bus 31» sieht die Autorin als eine Metapher für die wachsende, sich vermischende Weltgemeinschaft, die mit zunehmender Geschwindigkeit in eine ungewisse Zukunft fährt.

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«Auf dieser Fahrt bleibt zumindest die Gelegenheit, herauszufinden, was uns eint», sagt Alexandra Prusa.

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Weitere Informationen über das Projekt und die Künstlerin:

Barbara Kohler
Mobile: +41 79 415 60 45
E-Mail: barbara_kohler@bluewin.ch
www.alexandra-prusa.ch

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Mit Unterstützung von:

Präsidialdepartement der Stadt Zürich
Zürcher Verkehrsbetriebe VBZ, Zürich
ACB Schwerpunktfonds, Zug
Stiftung Corymbo, Üetliberg
TBS Organisations & Beratungs AG, Hünenberg
Reprotec AG, Cham

Film Infos

Tages Anzeiger Kurzfilm der Woche

Alexandra Prusa, SŠängerin und Schauspielerin

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Herausgabedatum

2012

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Spieldauer

30min

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Mitwirkende

Alexandra Prusa

Konzept/Projekt-Leitung

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Rudolph Straub

Künstlerische Mitarbeit

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Barbara Kohler

Projekt-Management

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Fahrgäste der Zürcher Buslinie 31

ProtagonistInnen

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Marco Barberi

Thomas Hrabovsky

Kamera

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Florian Flossmann

Ton

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Mica Agustoni

Schnitt / Bild-Mastering

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Isabelle Favez

Grafik/Animation

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Alexandra Prusa

Musik-Konzept/Gesang

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Rudolph Straub

Lyrics

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Broken Dreams/
Gemaldine Alouache (Elektro)

Komposition

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John Wolf Brennan

Piano

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Peter Gossweiler

Bass

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Martin Stäheli, Kirschner music GmbH

Tonmischung/Mastering

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The Edge

Grafik/Print/Web

Feedback

Corinna Marschal | MEDIA Desk Suisse, Zürich

«Liebe Alexandra,

Am Wochenende habe ich Deinen Film angesehen – ich fand ihn sehr schön, sehr stimmig, und Kompliment auch für den Gesang, der die Atmosphäre sehr verdichtet, Du hast eine tolle Stimme! Der Film hat mich an einen Film von Ettore Scola erinnert, den er 2003 gemacht hat: Gente di Roma. Dort verfolgt er die Fahrt eines Buses quer durch Rom, vom Morgengrauen bis in die Nacht, und an verschiedenen Stationen taucht er in Episoden aus dem Leben der einfachen Leute des jeweiligen Stadtviertels ein. Auch dieser römische Bus transportiert viele Ausländer und von Rassismus ist dort auch die Rede. Der Film ist fiktional, hat aber eine sehr dokumentarische Anmutung. »

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Silvia Binggeli | Stv. Chefredakteurin, Redaktion Annabelle, Zürich

«liebe Alexandra

herzlichen dank für die dvd. am allermeisten hat mich bei bus 31 erst mal die musik mit deiner stimme beeindruckt! wow! auch die fahrt mit dem bus, auf die du einlädst, ist sehr spannend. erstaunlich, wie viel in einem ausgelöst wird, wenn ein und derselbe satz immer wieder gesagt wird.
die menschen, die gesichter, die hände, die welt draussen – es passiert nichts und doch so viel.
nicht bei allen war ich mir so sicher, ob sie wirklich meinen, was sie sagen. insofern würde mich natürlich eine fortsetzung sehr interessieren!
In diesem sinne: à très bientôt!

silvia »

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Claudia de Weck | Illustratorin, Zürich

«Wunderbar Dein Bus 31! Herzliche Gratulation – Klasse!»

Markus & Daniel | Zürcher Filmstiftung

«Liebe Alexandra

Du wirst es kaum glauben, aber gestern Abend haben Markus und ich tatsächlich (endlich!) Deinen Kurzfilm BUS 31 angeguckt… et vraiment chapeau!! Uns hat sehr beeindruckt, mit welch im Grunde simplen Konzept Du den Leuten eine Aussage entlockt hast, welche zwar nach dem immer selben verbalen Muster, aber extrem spannend und unterschiedlich nonverbal «Bände sprach». Dabei haben wir natürlich auch unsere «Lieblinge» entdeckt. Doch dazu vielleicht mal bei einem Apéro.
Für heute wollten wir uns einfach nur bei Dir bedanken für dieses wunderbare Kleinod.
Herzliche Grüsse und eine muntere Adventzeit»

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Anna Vollenweider | Schauspielhaus Zürich

«Am Anfang denkt jeder: «das ist so ein banaler Satz», der so einfach zu sagen ist. Doch bei der Wiederholung beginnt man nachzudenken und zu hinterfragen und irgendwann lässt man sich dann auf das Thema Rassismus ein. Wenn man diesen Satz hundertmal hört, geht er total unter die Haut. Es entstehen ganz spezielle Gefühle, welche mich persönlich tief beeindruckt haben. Ich hätte nicht gedacht, dass der Film diesen Effekt hat.»

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Arlette Zimmermann

«Liebe Alexandra

Bus 31 beschäftigt mich noch immer. Eine fantastische Idee, speziell umgesetzt. Geht unter die Haut und macht nachdenklich. Ich finde es prima und war erstaunt, dass wir so viele Nationen in Zürich haben. Ein unglaublicher Schatz an Möglichkeiten, mehr voneinander zu erfahren. Jetzt weiss ich, was du meinst. So ein Projekt ist sinnvoll und keine Nabelschau. Ich werde nächste Woche die Ausstellung besuchen im Museum für Gestaltung. Bleib dran und nimm so viele Leute mit ins Boot wie nur möglich, mit deiner Überzeugungskraft klappt es.

Arlette Zimmermann, Wila»

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Über Alexandra Prusa

Viel unterwegs in Zürich, Berlin, Hamburg, München, Buenos Aires und ihrer zweiten Heimat Paris, als Schauspielerin, Sängerin und Medienkünstlerin – lebend, liebend und arbeitend – stets auf der Suche nach dem treffenden Ton, dem ergreifenden Bild und einer Wahrheit in der illusionären Kunstwelt neuer Ausdrucksformen von Tango, Jazz, Theater und Film.

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